Das Projekt

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ergibt sich aus vielerlei Hinsicht das Interesse,
die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten bzw. zu verbessern.

AAL - Active and Assisted Living

Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben sollen dazu beitragen, dass ältere Menschen möglichst lange ein autonomes Leben führen können, und gleichzeitig eine optimale Entfaltung sowie positive Steuerung von Alterungsprozessen ermöglichen. Inwieweit AAL-Lösungen jedoch tatsächlich zu einem Mehrwert auf subjektiver als auch institutioneller oder gesellschaftlicher Ebene beitragen, ist bislang nur unzureichend erforscht bzw. mangelt es an geeigneten Messinstrumenten.

Ziel

Deshalb zielt EvAALuation² darauf ab, die Basis für eine Evaluation der angestrebten Wirkung von AAL-Produkten und -Services auf subjektiver, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene bereitzustellen. Deshalb zielt EvAALuation2 darauf ab, die Basis für eine Evaluation der angestrebten Wirkung von AAL-Produkten und -Services auf subjektiver, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene bereitzustellen. Auf Basis des EvAALuation entwickelten Indikatorenset, werden, konkrete Messinstrumente für die Evaluierung der Wirkungen von AAL-Lösungen entwickelt, wobei der Fokus auf drei konkrete Anwendungsbereiche (Gesundheit, Pflege und Himanpotantial sowie Tätigsein) gelegt wird. Für non-reaktiven Verfahren werden Erhebungsanleitungen und für reaktiven Daten Frage- und Antwortitems für standardisierte Befragungen generiert. EvAALuation2 folgt dem Total-Survey-Ansatz, der es ermöglicht, zentrale Gütekriterien wie Objektivität, Reliabilität, Validität und Praktikabilität sicherzustellen. Zu diesem Zweck werden StakeholderInnen in mehreren Validierungsschleifen involviert und Daten zu Zwecken der Prozessoptimierung und Generierung von Messwertinterpretationsbelegen (versuchsweise) erhoben. Die Methode der Fallbeispiele unterstützt darüber hinaus die Praktikabilität. Die Transparenz der Methodengenerierung wird in der Aufbereitung in Form eines Handbuchs sichergestellt.

Das EvAALuation-Indikatorenset

EvAALuation2 baut auf der im Rahmen der „benefit“ geförderten Studie „EvAALuation - Entwicklung eines Indikatorsets für die Messung von Wirkungen und Effizienzsteigerungen von AAL-Lösungen“ , durchgeführt von AIT, FH Kärnten und Solgenium, auf. Das EvAALuation-Indikatorenset enthält 76 Hauptindikatoren und 307 Spezifikationen zur Evaluierung von AAL Lösungen anhand von Vitalitäts- und Quality of Life-Ziele, soziale Ziele, Sozialsystemziele, Wirtschafts- und Innovationsziele sowie Design- und Technikziele. Das iterativ entwickelte Set bietet eine Übersicht, inwiefern eine Übereinstimmung mit den verschiedenen TAALXONOMY-Anwendungsbereichen besteht. Gleichzeitig wird ersichtlich, ob die Indikatoren innerhalb einer Projektlaufzeit (3 Jahre) erhoben werden können und gibt damit Auskunft über die Nachweisdauer der Wirkungsaspekte. Das Set zeigt auch eine Zuteilung zur Mikro- und Meso- bzw. Makroebene auf, durch die weitere Informationen für mögliche Evaluierungsdesigns einer AAL-Lösung gewonnen werden können.

Das vollständige Handbuch steht hier zum Download zur Verfügung.

Projektfakten

Projektstart

EvAALuation: 01.10.2016

EvAALuation²: 01.10.2018

Laufzeit

8 Monate

Auftraggeber

FFG und BMVIT





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PartnerInnen

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Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung, Spezialist für die Erforschung und Entwicklung von Technologien und Methoden für Infrastrukturlösungen der Zukunft (u.a. im AAL Bereich). Innerhalb des Technology Experience Centers beschäftigt sich ein erfahrenes und interdisziplinäres Team mit der Erforschung von innovativen Interface Designs und den entsprechenden Faktoren, die im Umgang mit innovativen Technologien, Produkten und Services Erlebnisse und Erfahrungen auslösen.

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Die FH Kärnten hat sich in den vergangenen 20 Jahren als interdisziplinär aufgestellte Bildungs- und Forschungsinstitution etabliert. Das 2016 gegründete Forschungszentrum „Institut for Applied Research on Ageing (IARA)“ integriert (Forschungs)Professuren und Kompetenzen aus den Bereichen Social Sciences, Engineering und Economics und zielt auf einen stark inter- bzw. transdisziplinär geprägten Forschungs- und Innovationsansatz ab.

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Solgenium ist ein junges, auf Technologieberatung im Gesundheitswesen spezialisiertes Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt dabei unter anderem in der Prozessneugestaltung in Krankenhäusern unter dem Einsatz neuer Technologien. Darüber hinaus ist Solgenium an der Konzeptarbeit für zukunftsweisende Themen wie Primary Health Care bzw. integrierte Versorgungskonzepte in Oberösterreich beteiligt.

Feedback

Die vorliegenden Ergebnisse sollen als Grundlage für zukünftige und vertiefende Forschungsaktivitäten verstanden werden, mit deren Hilfe eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Indikatorensets gewährleistet werden soll. Das Projektteam freut sich über Anregungen, Hinweise oder Ideen zur Weiterentwicklung.